Impressionen von der Sternenwiese

Die Beisetzungsfeier am 4. Juli 2020 fand unter dem Motto REGENBOGEN statt

  • Musikalische Begleitung: Birgit Rehse

Astrid Karwellies hat selbstgemachte Sternenbärchen als kleine Seelentröster verteilt: info@sternenbaerchen.de
Dort können weitere Bärchen kostenlos bezogen werden. Weitere Infos: www.sternenbaerchen.de

Musikalische Begleitung: Birgit Rehse

Süße Grüße zur Drehorgelmusik …

Große Freude bei den Bewohnerinnen und Bewohnern im Wörrstädter AWO Pflegeheim bereitete der Hospizverein DASEIN mit seiner heutigen Aktion: das Ehepaar Bergold aus Alzey ist auf Einladung des Vorstands im historischen Kostüm und mit der Drehorgel angereist und hat vor den Türen, in gebührendem Abstand – aber dennoch gut hörbar – musikalische Leckerbissen präsentiert. Viele konnten die Lieder aus ihrer Jugend mitsingen, schunkelten im Walzertakt auf den Balkonen und erfreuten sich an vertrauten Operettenklängen.

Unsere Koordinatorin Hiltrud Regner hat für alle BewohnerInnen einen „Schokoladengruss“ mit Kärtchen vom Hospizverein gerichtet, der dann im Haus vom Pflegepersonal verteilt wurde.

Auch die Alzeyer Pflegeeinrichtungen und das Heim in Saulheim bekommen in den nächsten Tagen Besuch von dem Paar mit der Drehorgel. Das Ehepaar Bergold, das schon oft im Alzeyer Mehrgenerationenhaus und bei verschiedenen Veranstaltungen für einen guten Zweck die Orgel gedreht hat, war sichtlich begeistert von der Idee, in Coronazeiten ein Konzert vor der Tür zu geben. „Wir freuen uns schon auf den nächsten Auftritt – die Freude, die wir vermitteln, erfreut auch uns“, stellten beide übereinstimmend fest.

Am 18. Mai war das Ehepaar Bergold für die Wohngruppe der RFK an der Gänsewiese im Einsatz und hat die BewohnerInnen erfreut. Auch die AZ berichtet darüber:

Am 19. Mai spielten Bergolds vor dem Haus Michael in Alzey, singend und schunkelnd vor einem begeisterten Publikum und am 20. Mai wurden in Saulheim vor dem Haus Gabriel Schirmchen und Drehorgel gedreht.

Der Abschluss war am 25. Mai im Haus Tabea und im daneben liegenden Haus Urban.

Der Hospizverein sagt den Ehepaar Bergold DANKE mit rhh.flüssigen Blumen und einem Rosenkörbchen. Sie haben allen viel Freude bereitet.

Ostergrüße vom Hospizverein…

„DASEIN- trotz allem. Wir denken an Sie“ steht auf den Grußkärtchen, die der Hospizverein DASEIN an Blumentöpfchen und Tulpen gebunden zu den Pflegeeinrichtungen in Alzey, Wörrstadt und Saulheim, sowie die geriatrische Station im DRK Krankenhaus brachte. „Wir wollen den Menschen, die jetzt keinen Besuch haben können, einen kleinen Blumengruss zu Ostern bringen und sie wissen lassen, dass wir an sie denken“, fasst der Vorstand die Idee zusammen. So trafen sich einige Hospizbegleitende, luden Paletten mit Hornveilchen in ihre Autos und brachten sie an die Türen der jeweiligen Pflegeeinrichtungen. Die Übergabe an das Personal erfolgte in gebührendem Abstand, die Freude aber war bei allen auch über die Distanz und hinter den Masken zu sehen…

  • Tulpen für das DRK-Krankenhaus, geriatrische Abteilung

Vortrag „Demenz hat viele Gesichter“

Mit ihrem Vortrag zu den „Gesichtern der Demenz“ gab Sozialpädagogin Bettina Koch von der Rheinhessenfachklinik eindrucksvoll Einblicke in ihren beruflichen Alltag im Umgang mit demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen. Für die in Ausbildung befindlichen Hospibegleitenden und die bereits Erfahrenen gab es wichtige Informationen und Impulse für die Arbeit. Auch zahlreiche Angehörige waren im vollbesetzten Konferenzraum des DRK Krankenhauses zum Vortrag der Reihe „ENDlich leben“ gekommen und haben neben Informationen auch hilfreiche Tipps zum Umgang, sowie Adressen und Hilfsangebote erhalten, denn gerade auch Angehörige brauchen Unterstützung und Begleitung in ihrer belastenden Situation. „Da Demenz Kranke nicht mehr über die Brücke zu unserer Welt gehen können, müssen wir zu ihnen hinüber gehen“, so lautete das Resümee von Bettina Koch.

Kostbare Zeit um Tod und Bestattung

Vortragsreihe ENDlich leben:

„Kostbare Zeit um Tod und Bestattung“ am 18.2.2020

Einfühlsam und mit viel Herzenswärme gab die Darmstädter Trauerbegeleiterin und Bestatterin Sabine Eller einem gebannt lauschenden Publikum Einblick in ihren beruflichen Alltag.

Vorsorgegespräche, Begleitung von Menschen am Lebensende bei der Umsetzung ihrer Wünsche, die Bestattung nach individuellen Wünschen gestalten und dabei auch die Angehörigen einbeziehen und ihnen auf ihrem Trauerweg Halt geben.

Sabine Eller gibt Angehörigen wo immer möglich Gelegenheit selbst etwas zu tun, beim Waschen und Ankleiden der Verstorbenen zu helfen, die Trauerfeier mit zu gestalten und ganz persönliche Vorstellungen für den Abschied zu verwirklichen.

Kindern als Trauende mit ganz eigenen Bedürfnissen wird besondere Aufmerksamkeit zuteil, denn Kinder reagieren anders als Erwachsene und brauchen besonders sensible Zuwendung. Im Umgang mit Tod und Trauer den eigenen Intuitionen zu folgen, sich Zeit und Raum für Trauer zu nehmen, dazu ermuntert Sabine Elle die Menschen, die ihre Unterstützung suchen.
Respekt, Wertschätzung und Würde sind zentrale Aspekte ihrer Arbeit und beschreibt ihre Haltung. „Und das wichtigste ist mit dem Herzen dabei zu sein“, war die Botschaft des Abends im vollbesetzten Konferenzraum des DRK Krankenhauses.
Während des Vortrags hätte man eine Stecknadel fallen hören können und die Bemerkung einer Besucherin „Frau Eller hat mir viele Impulse gegeben, mich auf ganz neue Denkpfade geführt und mich tief berührt“ sagt alles.
Sabine Eller Darmstadt www.sterbenleben.de

Neujahrsempfang am 13. Januar 2020

  • Das Café im Bestattungsinstitut Brand ...

Zu seinem traditionellen Neujahrstreffen kam der Hospizverein DASEIN in diesem Jahr im Café des Bestattungsinstituts Brand in Alzey zusammen. Zahlreiche Hospizbegleitende, Vereinsmitglieder und die Teilnehmenden des aktuellen Ausbildungskurses begrüßten gemeinsam das neue Jahr, genossen die kulinarischen Köstlichkeiten vom Büffet, tauschten sich aus, knüpften Kontakte, lernten neue Mitglieder kennen und verbrachten einen anregenden und zugleich vergnügten Abend. 25 Hospizbegleitende haben sich für 2020 mit einer schriftlichen Erklärung zum ehrenamtlichen Einsatz bereit erklärt und können von Hospizkoordinatorin Hiltrud Regner zur Begleitung von Menschen am Lebensende eingesetzt werden. Sie besuchen zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus, wo immer sie gebraucht werden. Immer zum Jahresbeginn werden die Erklärungen unterzeichnet, so auch in diesen Jahr. Der Vorstand des Hospizvereins dankt Frau Brand ganz herzlich für die Gastfreundschaft und den schönen Abend im Café Brand.

DASEIN macht Schule (2)

Die neunten Klassen des Gustav Heinemann Schulzentrums Alzey und der Georg Forster Gesamtschule in Wörrstadt haben die Themen Vergänglichkeit, Abschied, Tod und Trauer im Unterricht behandelt und den Hospizverein DASEIN zum Unterrichtsbesuch eingeladen. Katharina Nuß hat mit Gaby Stellwagen und Uschi Heinritz den Jugendlichen die Arbeit des Hospizvereins vorgestellt und in sehr lebhaftem und offenem Austausch alle aufkommenden Fragen beantwortet…“Wie kommt man zur Hospizarbeit? Wie kann man so viel Trauer aushalten? Welche Bestattungsformen gibt es überhaupt? Wie kann man lachen, wenn man traurig ist? Wie lange darf Trauer dauern? und Was kann ich tun?“… Einhelliges Resümee der Schüler*innen und Lehrerinnen: „Wir hätten gar nicht gedacht, dass man so leicht über dieses Thema sprechen kann“.


Selina Klein von der Georg-Forster-Gesamtschule schreibt darüber:

Hospizverein DASEIN e.V. zu Gast an der GFG

Sterben, Tod und Trauer sind Themen, bei denen oftmals Sprachlosigkeit oder große Unsicherheit vorherrschen – nicht nur bei Schülerinnen und Schülern. Doch sind auch diesen Situationen der Trauer durchaus bekannt: Tod von Oma und Opa oder des geliebten Haustiers, Trennung der Eltern oder Zerbrechen von Freundschaften. In der Reihe „Alles hat seine Zeit“ – Tod, Sterben und Auferstehung des evangelischen Religionsunterrichtes der Klasse 9b/c lernten die Schülerinnen und Schüler das Leben als begrenzte Zeit, den Tod als absolute Grenze kennen. Sterbe- und Trauerbegleitung bietet der Hospizverein DASEIN e.V. aus Alzey, dessen Vorsitzende Katharina Nuß und die Hospizbegleiterin Gaby Stellwagen sich mit den Schülerinnen und Schülern der GFG zum Gespräch trafen.

Der Hospizverein DASEIN e.V. begleitet und berät schwerkranke Menschen, ihre An- und Zugehörigen, um ihnen eine häusliche Betreuung – insbesondere in schwierigen Situationen – zu ermöglichen. Dabei folgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins dem Leitgedanken „DASEIN mit Herz und all unseren Sinnen, mit Raum und Zeit und unserer Erfahrung Ihre Hoffnungen und Wünsche, Ängste und Sorgen zu teilen“. DASEIN kooperiert auch im Kontext des Projektes „Hospiz macht Schule“ mit verschiedenen Grundschulen der Region. Katharina Nuß war von Anfang an sehr begeistert auch mit älteren Schülerinnen und Schülern zu sprechen.

Während des 90-minütigen Gespräches informierte die Vorsitzende des Vereins Katharina Nuß über die Aktivitäten des Vereins DASEIN e.V. wie die regelmäßigen Veranstaltungen der Letzte Hilfe Kurse; die geleitete Meditation „Kraftquelle“; die Vortragsreihe „ENDlich leben“ oder den Gesprächskreis für Trauernde. Ihre Kollegin Gaby Stellwagen, die selbst gerade die Ausbildung zur Hospizbegleiterin abgeschlossen hatte, berichtete darüber und ihre Beweggründe, sich ehrenamtlich in diesem Bereich ehrenamtlich zu engagieren. Auch der Humor am Lebensende war Thema im Laufe des Gespräches. In einer offenen Atmosphäre stellten die Schülerinnen und Schüler interessiert verschiedene Fragen. Bereits im Vorfeld hatten sie sich über den Verein und den Hospizgedanken informiert und einen Fragenkatalog erstellt.

An dieser Stelle sei Katharina Nuß und Gaby Stellwagen vom Hospizverein DASEIN e.V. noch einmal herzlich für ihren Besuch gedankt!

Selina Klein

„Licht und Sterne“

So war das Thema der Gedenk-und Beisetzungsfeier für Sternenkinder, die in der frühen Schwangerschaft verstorben sind. Wie immer haben am 2. Sonntag im Dezember, am weltweiten Gedenken für alle verstorbenen Kinder, an dem um 19.00 Uhr in den Fenstern Kerzen leuchten, das Frauenbüro und der Hospizverein die Feier auf dem Alzeyer Friedhof gestaltet.

          

Dasein macht Schule

Fünf Hospizbegleiterinnen haben an einem Qualifizierungskurs für das Projekt „Hospiz macht Schule“ teilgenommen. Dieses Projekt richtet sich an Kinder der 3. und 4. Klasse (Alter 8-10). Auch der Hospizverein DASEIN möchte es in Kooperation mit den Grundschulen unserer Region anbieten.

Das Projekt vermittelt im Rahmen einer 5-tägigen Projektwoche, dass Leben und Sterben miteinander untrennbar verbunden sind. Ziel des Projektes ist es, Kinder mit dem Thema „Tod und Sterben“ nicht allein zu lassen. Im geschützten Rahmen sollen sie vielmehr die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die sie zu den Themen bewegen, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen. Die Kinder gestalten die einzelnen Projekttage anhand ihrer eigenen Fragen, Erfahrungen und Potenziale. Die Eltern der Kinder lernen durch das Projekt, dass es gerade wichtig ist, bei den sensiblen Fragen des Lebens mit den Kindern offen zu sprechen und nichts zu verdrängen. Sie selbst haben oftmals bei dem Thema schwierige Erfahrungen gemacht und wissen vielfach nicht, wie sie ihre Kinder in den Themen Sterben, Tod und Trauer unterstützen können. Die Lehrenden an den Grundschulen erfahren durch das Projekt neue Zugangswege im Bereich der elementaren Pädagogik.

Facetten des Schmerzes

Mit einem Vortrag über die Facetten des Schmerzes hat der Palliativmediziner Dr. Christoph Kern am 4. Dezember unsere Vortragsreihe ENDlich leben bereichert. Schmerz ist nicht nur körperlich spürbar, Menschen am Lebensende leiden häufig auch an sozialem, seelischem und spirituellen Schmerzen, die von An- und Zugehörigen und den Betreuenden wahrgenommen werden wollen. Die Ausbildungsgruppe der Hospizbegleitenden und die zahlreichen Gäste des Vortragsabends konnten neben vielen Informationen auch  wertvolle und wunderbare Anregungen zum Umgang mit Menschen am Lebensende mitnehmen.