DASEIN

mit . Herz und all unseren Sinnen
.
mit . Raum und Zeit
. . . . .und unserer Erfahrung
.
. . . . .Ihre Hoffnungen und Wünsche,
. . . . .Ängste und Sorgen zu teilen

.

.„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind.
Sie sind bis zum letzten Augenblick
Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun,
damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch bis zuletzt leben können.“

Cicely Saunders
(1918-2005, Begründerin der modernen
Hospizbewegung und Palliativmedizin)


Angeleitete Meditation „Kraftquelle“

Für manche bringt diese Zeit unter Coronabedingungen eine positiv erlebte Entschleuningung und Konzentration auf das Wesentliche mit sich.
Für viele Menschen bedeutet sie eine ungewollte Isolation, das Gefühl auf sich gestellt zu sein verbunden mit einer ungewissen Zukunft. Aber auch die neue, ungewohnte Nähe häuslicher Gemeinschaft kann eine Herausforderung darstellen.
Besonders in Zeiten von Veränderung, Verlust und Trauer entfallen dann aufbauende, kraftspendende Aspekte unseres gewohnten Lebens wie ein persönliches Gespräch mit einem vertrauten Menschen, trostspendender Körperkontakt, spontane Besuche und zufällige Begegnungen, die uns auflockern und auf andere Gedanken bringen.
Unsere angeleitete Mediation „Kraftquelle“ bietet eine Möglichkeit sich gemeinsam auszurichten auf die Menschen, die wir vermissen, denen wir im Moment nicht persönlich beistehen können in schwierigen Lebensituationen bis hin zu Krankheit, Sterben und Tod.
Die gemeinsame Meditation eröffnet den Raum, uns von einer ausschließlich auf die momentanen Einschränkungen und den Verlust ausgerichteten Sicht zu befreien und uns tief im Inneren mit den Menschen zu verbinden, die wir unterstützen möchten. So können wir die Quelle der Kraft unseres wohlwollenden Mitgefühls bewahren und stärken, ohne uns in Resignation oder einem Gefühl der Ohnmacht zu verfangen.
In einem ersten Schritt stärken wir uns selbst um uns dann gemeinsam auf andere auszurichten.

Unsere angeleitete Meditation „Kraftquelle“ erfolgt inzwischen online: jeden Freitag um 18.00 Uhr kann man sich zuschalten. Weitere Informationen und den Link dazu finden Sie hier


Aus aktuellem Anlass

Das Coronavirus und der daraus resultierende Gesundheitsschutz beeinflusst unser alltägliches Leben massiv und greift in alle Lebensbereiche ein. Kontakte, Nähe zueinander, in dem Arm nehmen sind derzeit nicht möglich und das ist besonders für Menschen in Abschieds- und Trauersituation höchst belastend.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir, der Hospizverein mit seinen Hospizbegleiterinnen und -begleitern, für Sie passende Wege suchen und finden, der Trauer Ausdruck zu geben – und das innerhalb der sich täglich ändernden Vorgaben.

Wir sind an Ihrer Seite, Sie können uns gerne anrufen – wie sind für Sie da.

DASEIN- trotz allem:

Sie erreichen unsere Koordinatorin, Hospizschwester


Hiltrud Regner 0175 7284554und folgende Vorstandsmitglieder:

Reiner Dietrich 06352 5555

Ulrike Helmvoigt 06136 4686948

Ulli Koblischeck 06732 4810

Katharina Nuß 06731 6750

Wir alle stehen mit unseren Hospizbegleitenden in engem Kontakt und können so auch Anfragen in unserem Verein weiterleiten und vermitteln.

Unsere Pressemitteilung dazu finden Sie hier

Wegen der aktuellen Situation ist davon auszugehen, dass die Möglichkeiten zu Besuchen und persönlicher Abschiednahme in den nächsten Wochen stark eingeschränkt bleiben.

Es gibt trotz Besuchsverboten Möglichkeiten in Verbindung zu bleiben und auch nach dem Tod Abschied nehmen zu können ohne persönlich anwesend zu sein. So können Sie zum Beispiel das Pflegepersonal bitten, Fotos zu machen, um den Tod für Sie begreifbarer zu machen. Oder dem Verstorbenen kann stellvertretend für Sie etwas Persönliches mitgegeben werden, z.B. ein Brief, ein Foto, ein Kuscheltier …

Wenn Sie sich aufgrund der aktuellen Bestimmungen nicht auf dem Friedhof oder bei der Trauerfeier verabschieden können, wäre eine Idee, dass Sie sich als Trauergemeinschaft verabreden, dass alle zum Zeitpunkt der Bestattung/Kremation bei sich zu Hause eine Kerze anzünden, ein bestimmtes Lied hören, einen Text lesen, ein Gebet sprechen …

Auch wenn ein Trauercafé nach der Beisetzung nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, bietet sich die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. am Geburtstag, Todestag oder an einem anderen Gedenktag der verstorbenen Person) zu einem Erinnerungscafé einzuladen und so gemeinsam zu gedenken.

Besondere Zeiten erfordern alternative Wege. Trauen Sie sich, Ihre Bedürfnisse zu äußern. Wir sind als Hospizverein an Ihrer Seite um Ihren ganz persönlich Abschied und Trauerweg zu begleiten.


(Quellen: https://www.facebook.com/hommageansleben
https://www.instagram.com/hommageansleben
Corinna Nordhausen und Pia Schnurr, Bedürfnisorientiertes Sterben
https://www.instagram.com/charonstochter
Lea Gscheidel, Bestatterin
Sabine Eller, Bestatterin, http://www.sterbenleben.de/
memento Bestattungen, Berlin http://www.memento-bestattungen.de)