DASEIN

mit . Herz und all unseren Sinnen
.
mit . Raum und Zeit
. . . . .und unserer Erfahrung
.
. . . . .Ihre Hoffnungen und Wünsche,
. . . . .Ängste und Sorgen zu teilen

.

.„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind.
Sie sind bis zum letzten Augenblick
Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun,
damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch bis zuletzt leben können.“

Cicely Saunders
(1918-2005, Begründerin der modernen
Hospizbewegung und Palliativmedizin)

Flüsterpost e.V. – Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern

In Zeiten von Corona können wir leider unsere Veranstaltungsreihe „ENDlich leben“ nicht durchführen, weil die Publikumsgrösse begrenzt ist. Unsere Hospizbegleitenden aber sollen weiterhin die Möglichkeit zu Fortbildung und Information haben und auch auf diesem Weg Kontakt zueinander halten können. So finden regelmäßig – unter Einhaltung der Abstands- undHygieneregeln -unsere Supervisionstreffen statt, in denen Austausch und Reflexion über die  Begleitungen möglich ist.

Anita Zimmermann
Einige Hospizbegleiterinnen beim Literaturstudium

So war vor wenigen Tagen Anita Zimmermann, Diplom Sozialpädagogin und Leiterin der Beratungsstelle „Flüsterpost“ zu Gast und informierte über die Arbeit des Vereins, mit Sitz in Mainz, der sich um Kinder krebskranker Eltern kümmert und damit auch für unserer Arbeit hier in der Region Ansprechpartner ist. „ Oft werden Kinder in Familien,  in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist nicht genügend in den Blick genommen, vielleicht will man sie schonen und nicht zu sehr belasten  uns lässt sie im Ungewissen“, fasst Anita Zimmermann ihre Erfahrungen zusammen. Dabei ist es unendlich wichtig, Kinder und Jugendliche ernst zu nehmen, ihre Sorgen und Ängste zu teilen und ihnen zu helfen mit der Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen umzugehen. Flüsterpost begleitet Kinder und Jugendliche in jedem Alter, bietet in den Räumen der Beratungsstelle in Mainz und auch Hausbesuchen Hilfen an und unterstützt Familien in diesen schweren von Krankheit und Trauer geprägten Krisenzeiten. Gerade für Kinder ist wichtig, trotz diesen schweren emotionalen Belastungen neue Wege in ihr Leben zu finden und mit dem Verlust leben zu lernen. „Wir müssen den Kindern nicht immer alles sagen, was wir wissen, aber alles was wir sagen muss wahr sein“, fasst Anita Zimmermann die Haltung von Flüsterpost zusammen. Kinder ernst nehmen und einbeziehen, sie begleiten, ihre eigenen Kräfte wecken und an ihrer Seite sein.

Die Angebote von Flüsterpost sind für die Familien kostenfrei. Der Verein finanziert sich  über Spenden und Fördermittel.

Flüsterpost hat umfangreiche Materialien, Literaturlisten, und auch Fortbildungsangebote und Informationen für Erzieher*innen, Lehrkräfte, Menschen, die mit Kindern in Trauersituationen umgehen.

Flüsterpost e.V.
Luise Meitner Straße 7
55129 Mainz

Tel.: 06131 5548798
Mobil 0170 9506406 oder 0157 73832300

Info@kinder-krebskranker-Eltern.de

www.kinder-krebskranker-Eltern.de

 

Aus aktuellem Anlass

Das Coronavirus und der daraus resultierende Gesundheitsschutz beeinflusst unser alltägliches Leben massiv und greift in alle Lebensbereiche ein. Kontakte, Nähe zueinander, in dem Arm nehmen sind derzeit nicht möglich und das ist besonders für Menschen in Abschieds- und Trauersituation höchst belastend.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir, der Hospizverein mit seinen Hospizbegleiterinnen und -begleitern, für Sie passende Wege suchen und finden, der Trauer Ausdruck zu geben – und das innerhalb der sich täglich ändernden Vorgaben.

Wir sind an Ihrer Seite, Sie können uns gerne anrufen – wie sind für Sie da.

DASEIN- trotz allem:

Sie erreichen unsere Koordinatorin, Hospizschwester


Hiltrud Regner 0175 7284554und folgende Vorstandsmitglieder:

Reiner Dietrich 06352 5555

Ulrike Helmvoigt 06136 4686948

Ulli Koblischeck 06732 4810

Katharina Nuß 06731 6750

Wir alle stehen mit unseren Hospizbegleitenden in engem Kontakt und können so auch Anfragen in unserem Verein weiterleiten und vermitteln.

Unsere Pressemitteilung dazu finden Sie hier

Wegen der aktuellen Situation ist davon auszugehen, dass die Möglichkeiten zu Besuchen und persönlicher Abschiednahme in den nächsten Wochen stark eingeschränkt bleiben.

Es gibt trotz Besuchsverboten Möglichkeiten in Verbindung zu bleiben und auch nach dem Tod Abschied nehmen zu können ohne persönlich anwesend zu sein. So können Sie zum Beispiel das Pflegepersonal bitten, Fotos zu machen, um den Tod für Sie begreifbarer zu machen. Oder dem Verstorbenen kann stellvertretend für Sie etwas Persönliches mitgegeben werden, z.B. ein Brief, ein Foto, ein Kuscheltier …

Wenn Sie sich aufgrund der aktuellen Bestimmungen nicht auf dem Friedhof oder bei der Trauerfeier verabschieden können, wäre eine Idee, dass Sie sich als Trauergemeinschaft verabreden, dass alle zum Zeitpunkt der Bestattung/Kremation bei sich zu Hause eine Kerze anzünden, ein bestimmtes Lied hören, einen Text lesen, ein Gebet sprechen …

Auch wenn ein Trauercafé nach der Beisetzung nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, bietet sich die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. am Geburtstag, Todestag oder an einem anderen Gedenktag der verstorbenen Person) zu einem Erinnerungscafé einzuladen und so gemeinsam zu gedenken.

Besondere Zeiten erfordern alternative Wege. Trauen Sie sich, Ihre Bedürfnisse zu äußern. Wir sind als Hospizverein an Ihrer Seite um Ihren ganz persönlich Abschied und Trauerweg zu begleiten.

(Quellen: https://www.facebook.com/hommageansleben
https://www.instagram.com/hommageansleben
Corinna Nordhausen und Pia Schnurr, Bedürfnisorientiertes Sterben
https://www.instagram.com/charonstochter
Lea Gscheidel, Bestatterin
Sabine Eller, Bestatterin, http://www.sterbenleben.de/
memento Bestattungen, Berlin http://www.memento-bestattungen.de)